Der Trainer

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Als Kind habe ich auf dem Bauernhof gelernt, mich in allen Gangarten auf dem Pferderücken zu halten. Mit Reiten hatte das nicht viel zu tun, aber die Voraussetzungen waren gegeben.

Als junger Seemann vollzog ich auf eigene Faust mit einem Kumpel die Andalusienreise zu Pferde, die Horst Stern in seinem Buch „So verdient man sich die Sporen“ beschrieb. Allerdings ließen wir uns zwei Monate Zeit für die gleiche Strecke. Ausschließlich zu Pferde und mit dem Gepäck, das die Satteltaschen und Deckenrolle fassen konnte, genossen wir die weißen Dörfer, die Berge, die Strände, die wüstenartigen Gebiete. Es war dies ein prägendes Abenteuer für mich.

Andalusien, seine Menschen, seine Pferde, seine Landschaft (und vieles mehr...) hat mich nie wieder losgelassen. In regelmässigen Abständen bin ich, später mit Familie, immer wieder nach Südwestspanien zurückgekehrt. Wir machten Reiturlaub bei spanischen Freunden, feierten mit ihnen ihre Fiestas und hatten sogar Gelegenheit, Berufsvaqueros bei ihren Kontrollritten auf die abgelegenen Weiden zu begleiten, um die Herden der Kampfstiere zu kontrollieren. Ein Privileg, das Besuchern aus dem Norden normalerweise nicht angeboten wird.

Heute verbringe ich viel Zeit mit meinen Pferden, bilde manchmal fremde Pferde aus oder gebe (maximal 1 x am Tag) eine Reitstunde für Erwachsene.

Ich beschäftige mich mit dem Ursprung des Westernreitens, halte Vorträge über Pferdepsychologie und schreibe Zeitungsartikel über die oben genannten Themen.